Oktober 30 2017

Ponferrada, Batterieaustausch und sehr schöne Landschaft auf der Route N120

Kilometer 1888,8

Clear Sky, 17°C

Av. el Castillo, 51, 24401 Ponferrada, León, Spanien
Wohnmobilstellplatz Ponferrada mit Ver und Entsorgung

Der Platz in Ponferrada ist gut gelegen es ist nicht weit zur Altstadt und nachts ist es ruhig. Wasser gibt es, die Entsorgung war bei unserem Besuch verstopft und alles war etwas schmuddelig.
So und das war es schon, irgendwie sind wir verwöhnt, es gibt keinen richtigen Bäcker oder ein Restaurant / Churrasqueira etwas wo wir zufrieden sind mit dem Essen. Ja ich weis, Lidl gibts aber das ist nicht unser Jagdgebiet. Alles in der Stadt sieht wie ausverkauft aus die meisten Läden sind leer oder es sind Friseure.
Das Castello sieht von außen nicht schlecht aus, Jule darf aber nicht mit rein und es kostet 6.-/Person. Im Übrigen ist im ganzen Stadtgebiet die Ortspolizei umterwegs verteilt Knöllchen und wichtig es ist Leinenzwang der auch bei Nichtbeachtung geahnet wird.
Wir haben einen ausgiebigen Rundgang gemacht und waren in zwei Stunden durch. Evtl.fehlt uns ja der richtige Glauben😉, Jule war auf alle Fälle froh über den kurzen Rundgang.

Also kochen wir wieder selbst und machen uns dannach weiter auf den Weg Richtung Monforte über die N120

Kilometer 1948,8

Clear Sky, 27°C
Rúa da Noria, 32350 A Rúa, Ourense, Spanien

Eine wunderschöne Fahrt auf der N120 durch die Berge mit tollen Aussichten, die sich auch für große Fahrzeuge sehr gut fahren lässt, haben wir hinter uns. Für die Nacht haben wir uns ein kleines Städchen ausgesucht  A Rua etwas abseitz  von der Nationalstrasse.

Das ist mal ein Platz, mitten in den Bergen am See und dennoch in der Stadt. Mit Ver_und Entsorgung und sehr ruhig gelegen nicht weit ist ein Eroski für den Einkauf was wir auch gleich gemacht haben.

Die Starterbatterie vom Sprinter hat in letzter Zeit immer mal geschwächtelt und jetzt ist Ende nix geht mehr. Es muss eine neue her. Zuerst an der Tankstelle im Ort nachgefragt von dort zu der Werkstatt den Weg beschrieben bekommen und nicht weit vom Eroski Markt ist eine kleine Werkstatt und der hatte doch die Batterie vorrätig. 150.- Euro für eine 95 ah mit 900 a Startleistung ist kein Schnäppchen aber voll o.k.
Die Alte ausgebaut und mit dem Roller schnell die Neue abgeholt, eingebaut und jetzt springt der Sprinter wieder ohne Probleme an. Die Nacht war sehr ruhig, der Morgen ist sehr nebelig, trotzdem Jule will ihre Runde machen. Da der Ort nix großes zu bieten hat außer dem See machen wir uns wieder weiter auf den Weg die N120 entlang nach Monforte.

Kilometer 2003
Clear Sky, 7°C
Ronda de María Emilia Casas Baamonde, 27400 Monforte de Lemos, Lugo, Spain
 

In Monforte de Lomos waren wir auf dem Stellplatz der hinter einem Gemeindehaus liegt es gibt Ver-und Entsorgung kostenlos und für den Hund ist es ein Traum da man sofort am Ufer mit Ihm spazieren gehen kann. Mittags war es immer noch bedeckt und ziemlich frisch deshalb sind wir nur kurz in die Innenstadt waren etwas essen was sehr lecker war, dann noch bei einem richtigen Bäcker Brot und Mandelkekse kaufen. Auf dem Castello waren wir nicht uns war es schlicht zu kalt für diesen Weg.

Monforte ist eine der wichtigsten Städte im Landesinneren Galiciens. Im Stadtzentrum sind noch zahlreiche Gebäude und Sehenswürdigkeiten erhalten, die von der Bedeutung der Stadt in vergangenen Jahrhunderten zeugen. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz.

unsere Serviette beim Mittagessen hat genau Auskunft gegeben wo wir uns befinden,so konnten wir auch gleich die weitere Route Planen

Nachmittags sind wir weiter die N120 nach Ourense gefahren, was für eine unbeschreiblich schöne Strecke, der Weg hat sich schon der Fahrt wegen gelohnt.

Aussichtspunk auf den Stausse

 

Oktober 28 2017

Kilometer 1780 Leon in Kastilien

Kilometer 1780
Scattered Clouds, 12°C
Calle la Granja, 9D, 24007 León, Spain
Ab heute gibt’s schnelles Internet LTE und das funktioniert so gut wie überall, es ist wirklich schnell nicht nur auf dem Werbeflyer sondern auch im Router. Also dieses kann ich nur jeden empfehlen der etwas länger unterwegs in Spanien ist, gilt ja auch für den Rest der EU und Simyo hat auch noch mehr Tarif Möglichkeit.

Der Nachteil an einem Pilger Ort, ständig bimmeln irgendwelche Kirchenglocken. Das ging schon früh los bevor ich mit Jule gehen konnte. Nach einer sehr ruhigen Nacht(bis auf das gebimmel heute früh) ziehen wir weiter. Über die Autobahn A231 Mautftei und ein kleines Stück vom Jacobsweg N120 sind wir Mittags in Leon angekommen. Stehen auf einem Parkplatz in der Nähe vom Historischen Zentrum und nach dem selbstgemachten Mittagessen gings in die Altstadt.

Also was haben wir erwartet? Leon zählt für uns nicht gerade zu den Highlights unserer Reise. Es ist eine auf ihre Art schöne Stadt mit der Kathedrale und den vielen kleinen Straßen mit tausenden von kleinen Cafés und Bistro, Bodegas. Nur mal so eine normale Tasse Café am Platz der Kathedrale fing bei 5.- Euro an. In den Seitenstraßen war es etwas günstiger aber immer noch saftig.


Das Video hab ich nur zum Beweis dafür gemacht, was los ist in den Gassen und auf den Plätzen. Du kommst aus einer ruhigen kleinen Straße und auf einmal ein Lärm und Hektik…..ne nix mehr für uns.

Solange die Sonne scheint ist alles o.k.

Einen sicheren Wohnmobilstellplatz hat Leon nicht, etwas außerhalb ist ein privater Platz für 15.- plus Nebenkosten. (haben wir aber nicht genutzt). Nach unserer Runde durch die Altstadt sind wir dann auch weiter gefahren auf der N120 den Jacobsweg zu einen weiteren Stellplatz in Astorga.

Wandbild am Rande des Jacobsweges in einem kleinen Dörfchen, fanden wir lustig

Kilometer 1829

Clear Sky, 13°C

Ctra. Sanabria, 114, 24700 Astorga, León, Spanien

Diese Nacht hat die Heizung zu tun gehabt 2 Grad bis zum Sonnenaufgang und dann ganz langsam auf 10 zur Hunderunde, innen wars trotzdem angenehm. Zum Sonntag gehen wir das ganz ruhig an, vormittags ein bisschen Papierkram, der erledigt werden muß und danach unsere Stadtbesichtigung.

Auch hier dreht sich alles um den Pilgerweg die Kathedrale und Kirchen, der Rest ist aber auch ganz schön.
In der Mitte wie üblich der Plaza mit vielen Cafés und Restaurants und vielen kleinen Geschäften. Das meiste was Angeboten und auch in Massen gekauft wird ist Schokolade aus den Manufakturen hier.

einen guten Cafe gabs hier

Der Wohnmobilstellplatz ist an der Stierkampf Arena, liegt ziehmlich ruhig und in die Stadt ist es nicht sehr weit. Auf der anderen Seite ist der Sportpark mit einem Schwimmbad und Halle die täglich geöffnet hat. Am Platz gibt es Wasser (Kein Trinkwasser) und Entsorgung.

Trotzdem sind wir am späten Nachmittag weiter gefahren über die A6 nach Ponferrada.

Oktober 27 2017

Kurz vor Leon

Clear Sky, 23°C
Calle San Zoilo, 34120 Carrión de los Condes,

Nach der obligatorischen Hunderunde verlassen wir Viktoria nicht ohne unsere Betriebsmittel aufzufüllen. Diesel gabs beim Supermarkt Eroski für 99 Cent der Liter. 100 Liter reichen bis zur Grenze zu Portugal, bei Cepsa gab’s dann noch eine Füllung Gas, diese heißt hier Star Autogas (GPL). Dank der mitgeführten Adapter gabs keine Probleme beim Tanken. Die Nächte sind jetzt schon frisch und da springt die Heizung auch mal an, deshalb lieber immer genug an Bord haben. Ein Einkauf bei Aldi war auch noch drin, Schwarzbrot denn es gibt hier oben kaum Bäcker die auch anderes haben als die fertige Aufbackware aus…..
Auf der kostenfreien A1 und bei Mirinda de Ebro die N1 weiter, sollte eigentlich ein Platz in Briviesca angefahren werden. Leider haben wir den Platz nicht finden können, haben aber dafür eine sehr bergig enge Stadtrundfahrt gemacht grr.
Also weiter die N1 an Burgos vorbei (das kennen wir ja schon) auf die A231 nach Leon.
Wir sehen nicht nur blühende Landschaft auch der Rest muss mal gezeigt werden 💤.

In Olmillos de Sasamon war Mittagspause angesagt,dort haben wir ein Hotel als Burg Castel bzw.umgekehrt entdeckt vier Sterne mitten im Nichts.

Kilometer 1688

Weiter auf der Autobahn zur nächsten Station für eine ruhige Übernachtung in Carrion de los Condes ein kleiner Pilger Ort. Hier auf dem Wohnmobilstellplatz haben wir Quartier bezogen, sind einmal den Stadtkern abgelaufen und haben uns etwas umgesehen. Alles ist auf die Pilgerreisenden eingestellt Geschäfte und Restaurants sowie Hostels, trotzdem ein schöner kleiner Ort.

Oktober 24 2017

Buenes Dias ola Spanien / Pamplona

Clear Sky, 19°C

Av. de Gipuzkoa Etorbidea, 1-409, 31014 Pamplona, Navarra, Spanien

Wieder auf die D933 in Richtung Spanien, es sind ja nur 130 km bis Pamplona zum Wohnmobilstellplatz. In St.-Jean-Pied-de-Port sollte eigentlich noch ein Halt sein aber der kleine Ort war so voll mit Menschen und Autos da haben wir gleich wieder den Motor gestartet und sind weiter gefahren.


Ich muß gestehen erst hatte ich ein bisschen Bammel vor den Bergen und den Serpentinen doch das war so ein tolles fahren mit dem Automatik Sprinter, ich möchte nur sagen, nie wieder einen Schalter jeder Liter Mehrverbrauch durch das Getriebe ist voll gerechtfertigt.
Es war so gut wie kein Verkehr auf der Straße, so sind wir ganz langsam von Fast 100 auf über 1200 Meter geklettert. Das kann man nicht beschreiben muß man gemacht haben. Die Landschaft, die Dörfer auf der Strecke alles einfach schön. In Spanien wird die Straße zur N135 und führt direkt nach Pamplona, ist ja auch der Jakobs Weg. Von hier oben bis nach Santiago de Compostella sind es laut Schilder 790 km zu Fuß also wer will weiß jetzt Bescheid.
Immer wieder haben wir gehalten und den Ausblick genossen.

Ohne uns zu verfahren sind wir gegen 14.00 in Pamplona auf dem öffentlichen Wohnmobilstellplatz angekommen. (kostet 24h/10.- incl.Strom und liegt sehr Verkehrsgünstig 😋) Vom Platz aus ist es nicht weit in den Stadtkern.

Nach dem Essen haben wir uns auf den Weg in die Altstadt begeben, gut vier Stunden hatt es gedauert die wichtigsten Sachen laut Plan der Tourist Info abzulaufen. War schon ein bischen gewöhnungsbedürftig für uns Landeier 😋. Pamplona ist eben ein Touristisches Highlight.

Was schöner ist, hier fahren keine Autos mitten in der Stadt rum und man kann sich voll auf die Stadt konzentrieren ohne aufpassen zu müssen das ein Franzoße dir über die Füße fährt

Wie immer die Beschreibung ist in den Bildern enthalten.
eine der Straßen in der Innenstadt

Rings um den alten Stadtkern ist sehr viel grün, vom Stellplatz zur Stadtmitte gehts durch Parks, Ideal um den Hund nochmal auszupowern. Auch gibt es eine eingezäunte Hundespielwiese direkt auf diesem Weg.
Oktober 26 2016

Nordspanien , Galizien und Asturien Stationen

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nach dem Stadtbesuch von Santander haben wir einen kleinen Abstecher ans Meer vorgenommen, San Vicente de la Barquera mit seinen Strandparkplatz. Leider hatten wir kein so schönes Wetter es war sehr windig zu windig für uns deshalb haben wir es nur eine Nacht ausgehalten. Es gab jedoch eine Menge Surfer die den Wind toll fanden.

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Jule hat sich wie immer bei so einer Gelegenheit wieder richtig ausgetobt. Trotz des Windes haben wir einen Stadtrundgang gemacht und haben es nicht bereut.

Von dort ging es weiter nach Cangas de Onis kleine Stadt mit vielen Möglichkeiten für Aktivitäten wie Kajak im Wilden Fluss oder Geländewagen Touren ,Kletterpark und Bergsteigen alles ist drin und überall die lustige Kuh von Asturien. Nur waren hier die Temperaturen auch nicht so angenehm für uns, ist eben Oktober.

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Heist also weiter ziehen für uns, wieder in Richtung Atlantik evtl wird`s ja nochmal wärmer. Nächster Halt Navia, nix besonderes außer Klippen und das Meer. Aber länger wie einen Tag und Nacht haben wir es hier auch nicht ausgehalten obwohl es eine schöne kleine Stadt gab aber eben nix besonderes.

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Nächste Station war fast am Zipfel Foz kleiner Ort mit einem tollen Stellplatz am Meer und das war`s dann auch. Spazieren gehen war nicht so wirklich was und was zu erleben gab es auch nicht deshalb haben wir hier auch nur einen Nacht verbracht.

 

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Letztendlich sind wir zu den Schluss gekommen Spanien bzw. Nordspanien ist schön und es gibt tolle Ecken aber Portugal ist und bleibt der Favorit für uns, deshalb haben wir beschlossen uns noch Santiago de Compostela anzusehen und von dort nach Portugal zu wechseln.