März 17 2018

Das schlimmste was uns passieren konnte, Schnee und Dauerfrost.

Jetzt sind wir schon in der Mitte von Deutschland, mal sehen ob ich die Fahrt noch zusammen bekomme.
Von Moncarapacho sind wir in den Alentejo auf den Wohnmobilstellplatz in Ameixal gefahren, eine sehr schön zu fahrende Strecke auf der IP2, haben eine Nacht dort verbracht mehr war nicht drin denn das Wetter hat es nicht gut gemeint für einen längeren Aufenthalt .

Wohnmobilstellplatz Ameixal mit Strom und Ver/Entsorgung ,sehr ruhig gelegen

Eigentlich haben wir auf der ganzen fahrt bis hier immer starken Wind und Regen abwechselnd gehabt.
Eine Nacht und Tag standen wir noch in Portel mit Wäsche waschen am Supermarkt. Der einzige Tag mit Sonne, hatten wir ein Glück. Von dort ging es nach Terrugem mit Übernachtung auf dem Stellplatz. Nächsten Morgen ging es weiter nach Spanien Badajoz.
Aber überall war der Regen schon da oder kam kurz darauf auch an.

nicht weit vom Stadtzentrum entfernt liegt der Wohnmobilstellplatz eine Ver und Entsorgung ist vorhanden aber ruhig ist was anderes

Ein kleiner Rundgang in Badajoz Stadt war dennoch drin, müssen wir uns erst mal wieder dran gewöhnen „Großstadt“. Der Besuch muss aber nochmal wiederholt werden bei gutem Wetter. Gegen Mittag kam der Regen auch hier, also zogen wir weiter, Caceres sollte das Ziel sein. Der Wohnmobilstellplatz war voll, und es dauerte keine drei Minuten da war die Polizei da, ziemlich unfreundlich unter Androhung von Strafe wurden wir des Platzes verwiesen.
Wir wollten ja eigentlich nur ein Hühnchen Piripiri holen aber an ein Parken war nicht zu denken. So sind wir dann ins Gewerbegebiet und ich hab das E Bike genommen zum essen abholen.

immer wieder ein Leckeres essen,wir nehmen uns dort auch immer eine Tortilla mit diese kann man mit den fertigen überhaupt nicht vergleichen.

Lecker war das Hühnchen von unserer Hoflieferantin .
Da auch hier der Regen kam ging es noch 200 km hinter Salamanca auf den Platz in Alaejos, dort  war  auch gerade mal noch ein Platz frei.
Was soll ich schreiben auch hier folgte kurz darauf ebenfalls der Regen und es gab sehr starken Wind.
An eine Hunderunde mit Jule dem Warmduscherhund war heute früh nicht zu denken, Kalt-Wind und Regen das geht ja gar nicht. Mit gut zureden hat sie gerade mal die Notdurft gemacht.
Auch unsere Pläne die Stadt anzusehen haben wir wieder verworfen. Der Wind war so enorm stark und kalt ne nichts für uns.So sind wir mit enormen Rückenwind auf der Autobahn nach Burgos Innenstadt auf den Stellplatz.
War das Kalt dort ne das ging auch nicht, zum einen waren auch jede Menge andere Camper da und zum anderen war wieder eine ganze Menge Schausteller auf dem Platz ( der selbe Frühjahrmarkt wie voriges Jahr), nach einer Pause sind wir wieder auf der Straße nach Vitoria Gasteiz auf den dortigen Wohnmobilstellplatz. Wie erwartet waren alle Plätze und der halbe Parkplatz voller Campingcars, für eine Nacht müssen wir das aushalten.
Zum Glück gabs eine kleine Bar wo man gute Tapas/Pinchos bekommen hat, mhh waren die lecker.
Heute früh ging es mit Jule eine kleine Runde um den Platz, einen Bäcke- laden gibt es zwar, aber mehr wie Fertigbackwaren und Baguette gab es nicht, nicht unser essen. Im Mercadona haben wir noch einiges eingekauft und Petra ist noch beim Friseur gewesen . Das war ein lustiger Besuch und ein nettes Gespräch mit den beiden Frisörinnen auf Spanisch und dem Google Übersetzer 😊.
Zum Tanken sind wir nochmal 16 km außerhalb gewesen in Nanclares de la Oca. Dank der App Gasolineras Espana . Haben wir dort die günstigste gefunden, Petronieves ist der Name und gut 15 Cent unter dem Durchschnitt. Die Tankwarte sind immer erstaunt wenn die Uhr der Tanksäule über 200 Liter anzeigt.
Ab da ging es auf die Autobahn nach Tolosa zu einem kostenfreien Platz in der Nähe der Altstadt.
Seit langenmal wieder eine Stadtbesichtigung für uns und Jule. Danach war sie fertig und musste sich ausruhen,wir auch.


Wir hatten uns entschieden am späten Nachmittag noch die rund 100 km bis nach hinter hinter Tarnos nach Saint-Vincent-de-Tyrosse zu fahren, was auch eine gute Idee gewesen ist. Es war überhaupt kein Verkehr auf den kleinen Straßen. So war es das erste mal das wir zügig durch diesen Engpass kamen.
Nach einer sehr ruhigen Übernachtung auf dem kleinen Parkplatz wurden wir von einem lange nicht gehörten lauten Krach geweckt. RASENTRIMMER  die Gemeindearbeiter haben ausgerechnet an dem Tag wo wir hier stehen die Kanten gesäubert.
So ging es Zeitig weiter nach Saint-Pardoux-Isaac . Dort haben wir noch einmal Übernachtet diesmal ohne große Wäsche und Wagenpflege.
Nach eine weiteren Übernachtungen in Frankreich sind wir in Deutschland angekommen und stehen jetzt bei minus 10 Grad auf einen Stellplatz bei Bad Hersfeld . Hier versuchen wir das besch….. Wetter auszusitzen.

Am meisten leidet Jule (na ja ich auch) seit fast einer Woche Regenwetter kaum Spaziergang und Radfahren und ab jetzt auch noch Sau kalt. Zu ihrem Glück geht unter ihrem Kuschelbett ein Heizungsrohr entlang,somit ist ihr Nest der wärmste Platz im Wohnmobil.

Jules Bett ist jetzt das kuschligste im Wohnmobil, es geht ein Heizungsrohr um ihr Nest und sie muss nicht frieren

Hoffentlich taut es die nächsten Tage,wir müssen doch weiter…..



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Veröffentlicht17. März 2018 von buschdie in Kategorie "Deutschland", "Frankreich", "Überwintern 2017/18", "Wohnmobilstellplatz
buschdie

Über den Autor

Geboren in Sachsen und Zuhause in Europa,seit 1996 ziehen wir (Petra, Dieter und Jule) mit dem Wohnmobil durch die Welt. Von 2010 an leben wir in unserem rollenden Zuhause und sind damit permanent Unterwegs.

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